Internationales Gastspiel veranstaltet vom Theater Waidspeicher
Mittwoch, 9. September 2026 | 19:30 Uhr im Theater Erfurt | Großes Haus

für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahre | Dauer: 90 Minuten, keine Pause | Sprache: nonverbal
Regie und Masken: Hajo Schüler | Mitarbeit Regie: Anna Kistel | Bühne: Stéphane Laimé | Kostüme: Mascha Schubert
Komposition: Vasko Damjanov | Musik: Vasko Damjanov, Almut Lustig & Ensemble
Es spielen: Fabian Baumgarten, Lei-Lei Bavoil, Vasko Damjanov, Almut Lustig, Mats Süthoff
Eine Produktion von Familie Flöz, in Koproduktion mit dem Theaterhaus Stuttgart, Theater Duisburg und Stadttheater Schaffhausen | Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds
Der Kartenvorverkauf erfolgt vollständig über das Theater Erfurt: Kartentelefon 0361 2233155. Karten sind auch online erhältlich.

Familie Flöz hat die Maskenkunst neu belebt und erzählt seit Jahrzehnten wortlose Geschichten. Sie finden das Große im Kleinen: im tragikomischen Scheitern liebevoll gezeichneter Figuren.

Im neuen Stück „Finale (eine Ouvertüre)“ entstehen aus dem Nichts gleich drei kleine Universen, zusammengehalten von einer ebenso sprachlosen wie unfassbaren Erzählerin.

Der Betreiber eines Späti in der Stadt, der sich getreu dem Motto „Ich koste ja nix“ aufopfert für die Bedürfnisse seiner bunten Kundschaft. Doch er betreibt sein Geschäft nicht ohne Risiko. Die Krankheit der eigenen Mutter wirft den Sohn aus der Bahn. Das Krankenhaus wird zum Brennpunkt einer Identitätskrise. Eine junge Frau sucht Sinn im Leben in Einklang mit der Natur. Doch ihre scheinbare Idylle in einer abgelegenen Waldhütte birgt dunkle Geheimnisse. Drei Menschen stehen an Wendepunkten ihres Lebens.

„Finale (eine Ouvertüre)“ widmet Familie Flöz nach 30 gemeinsamen Jahren seinem Publikum.

Credits:
Technical Director, Lighting: Reinhard Hubert | Sound Design: Giorgio de Santis | Illusion Design: Rocco Manfredi | Puppet Design: Lei-Lei Bavoil | Assistance Direction: Jelle de Wit | Assistance Set: Aron Feierabend | Internship Set, Props: Lio Mittel | Set Construction: Reinhard Hubert, Frank Fietzeck, Moritz Schick, Mario Seeger | Workshop Costumes: Marion Czyzykowski | Internship Costumes: Elisabeth Maurer | Tailoring workshop: Nadja Schmelzer, Paula Sarazin, Massiullaha Mollahzada | Internships to the Production: Max Frick, Asli Kaplan, Myriam Sutton | Coach Text: Caroline Scholz Ott | Head of Production: Peter Brix | Administration: William Winter | Tour Organisation: Mattia Carchedi | Booking: Gianni Bettucci | Artistic Directors Familie Flöz: Hajo Schüler, Michael Vogel
Thanks to: Rotes Pferd, MWB Berlin, Aureliusz Smigiel, Michael Ottopal

 

Internationales Gastspiel veranstaltet vom Theater Waidspeicher
Freitag, 11. September 2026 | 20:00 Uhr im Theater Erfurt | Großes Haus

Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahre | Dauer: 60 Minuten, keine Pause | Sprache: Deutsch
Konzept: Nio, Melo & Salmenniemi | Regie: Kalle Nio | Choreografie: Fernando Melo | Text: Harry Salmenniemi
Performer*innen: Barbara Kanc, Winston Reynolds, Luigi Sardone/Iiro Näkki
Music & Sound Design: Samuli Kosminen | Kostüme: Georgina Spencer
Licht Design: Johannes Hallikas | Bühnenmanagement/Rigger: Hedda Liukkala
Beleuchtungsmeisterin: June Horton-White | Tour Technik: Emilie Largier
Tour Booking & Management: Yellow Everything | Fotografie & Trailer: Kalle Nio  
Produktion: WHS/Kalle Nio | Koproduktion: Helsinki Festival, Lutkovno Gledališče Ljubljana (Slovenia)
Unterstützt durch: Alfred Kordelin | Foundation, Saastamoinen  Foundation
Der Kartenvorverkauf erfolgt vollständig über das Theater Erfurt: Kartentelefon 0361 2233155. Karten sind auch online erhältlich.

„Tempo“ ist eine fesselnde Auseinandersetzung mit der Zeit: ihrer Beschleunigung, ihrer Verlangsamung und den Momenten, in denen sie stillzustehen scheint.

Unter der Regie des Visual Artists und Magiers Kalle Nio, in der Choreografie von
Fernando Melo und mit Musik von Samuli Kosminen, verbindet „Tempo“ Text, Bewegung und faszinierende Bühnenillusionen, in denen sich die Zeit umkehrt, die Schwerkraft verschwindet und die Naturgesetze sich auflösen. Traumhafte, wortlose Szenen wechseln sich ab mit rhythmischen Kompositionen für präparierte Metronome und einem eindringlichen Text von Harry Salmenniemi über die seltsame Dehnbarkeit der Zeit.

Mit Magie und Bewegung lädt „Tempo“ das Publikum dazu ein, innezuhalten, nachzudenken und den gegenwärtigen Moment zu spüren.